Wir beschäftigen uns alle viele Stunden am Tag mit unseren Hunden – doch lasten wir unsere Hunde tatsächlich geistig aus?

Wir für uns beantworteten diese Frage mit einem klaren „Ja!“. Neo hat ja schließlich ein abwechslungsreiches, spannendes und schönes Leben bei uns. Mit unserem Alltag kamen wir tatsächlich auch super zurecht bis sich Neo mit Giardien infizierte und zu allem Überfluss auch noch Mitten in der Pubertät steckte. Auch nachdem wir die Giardien wieder los waren, kannten wir unseren Neo nicht wieder. Warum? Er war geistig unterfordert. Darauf kamen wir erst durch unsere Tierheilpraktikerin.

Mittlerweile haben wir eine feste Routine und machen jeden Tag verschiedene Denkspiele mit unserem Dackel.

Wir sind fest davon überzeugt, dass jeder Hund für die Zeit mit seinem Menschen dankbar ist und davon profitiert. Gerade an den regnerischen Tagen, die jetzt auf uns warten, haben Hunde oftmals Langeweile. Lasst uns zusammen gegen den Schlechtwetter-Blues angehen und unsere Hunde geistig auslasten!

Wann sollten wir Hunde geistig auslasten?

  • Vor dem Alleine bleiben oder dann, wenn sich der Hund selbst beschäftigen muss
  • Vor Situationen, in denen wir einen ausgeglichenen Begleithund brauchen (z. B. Restaurantbesuch)
  • Wenn der Hund beispielsweise abends nicht von selbst zur Ruhe kommt
  • Wenn Spaziergänge aufgrund von Witterung oder Krankheit kürzer ausfallen müssen
  • Und natürlich zu jeder Zeit, in der ihr euch in Ruhe mit eurer Fellnase beschäftigen wollt

Eignen sich Denkspiele für alle Hunde?

Definitiv ja! Grundsätzlich ist diese Art von Spiel für groß und klein, alt und jung, dick und dünn, weniger fit und tierisch fit geeignet. Worauf ihr unbedingt Rücksicht nehmen solltet: Euer Hund gibt das Tempo und die Schwierigkeit des Spiels vor, denn Hunde lernen unterschiedlich schnell.

Und jetzt noch eine Frage an alle die sich denken „Ach mein Fiffi hat da sowieso keine Lust zu…“: Habt ihr mit eurem Hund schon ein einfaches Denkspiel ausprobiert und euch in etwas Geduld geübt? Viele ältere Hunde sind anfangs demotiviert. Sobald sie aber das Spiel verstanden haben und merken, dass sie dafür das ein oder andere Leckerli ergattern verlieren sie diese anfängliche Skepsis. Sie werden Freude daran haben, gemeinsam mit euch zu lernen.

Das Wichtigste kurz und knapp

  • Hunde lernen ihr ganzes Leben lang und sind für Denkspiele weder zu alt noch zu dumm.
  • Sie denken nicht wie wir Menschen. Hund lernen durch gedankliche Verknüpfung und wiederholten Erfolg.
  • Spielt mit euren Hunden in einer entspannten Atmosphäre und schenkt ihnen eure ungeteilte Aufmerksamkeit. Ihr möchtet ja auch, dass sich euere Fellnase auf euch bzw. auf das Spiel mit euch konzentriert 🙂
  • Hunde können sich nicht wirklich lange konzentrieren. Gerade am Anfang reichen 5 Minuten tüchtig aus.
  • Ihr solltet den Hund zum Spiel auffordern und auch das Spiel beenden. Wartet nicht, bis sich euer Hund genervt von euch abwendet.
  • Beendet das Spiel immer mit einem positiven Ergebnis.
  • Geht erst nach mindestens 5 erfolgreichen Versuchen zur nächsten Schwierigkeitsstufe über.
  • Freut euch auf die gemeinsame Zeit mit eurem Vierbeiner und seit positiv gestimmt. Das überträgt sich.
  • Denkspiele, die Hunde geistig auslasten, sollen Mensch und Tier Spaß bereiten!

2 Kommentare

Die Schnüffelrolle für Hunde - ein unaufwendiges Spiel - tierischtopfit.de · 23. Januar 2020 um 19:45

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In welcher Hand ist kein Leckerli? - tierischtopfit.de · 22. März 2020 um 15:22

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